Rahmenkonzept
Ein Mangel an Integration kann zu erheblichen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Problemen führen. Sie verursacht politische Kosten und Instabilität, sie schwächt den sozialen Zusammenhalt und fördert negative öffentliche Einstellungen, die den politischen Raum in Bezug auf eine angemessene Steuerung der Migration einschränken (OECD/EU, 2018). Auch die Zuwanderungsbewegungen stellen erhebliche Chancen dar. Solche Chancen liegen vor allem im Wert der Vielfalt für den sozialen Fortschritt und die wirtschaftliche Innovation, aber auch in der demographischen Revitalisierung alternder Gesellschaften und der erhöhten Nachhaltigkeit bestehender Wohlfahrtsstaaten.
Um die Vorteile der Migration zu erschließen, sind jedoch wirksame Bildungs- und Sozialpolitiken notwendig, die eine erfolgreiche Integration von Kindern mit Flucht- und Migrationsgeschichte in die Gesellschaft ermöglichen (OECD, 2018). Die frühzeitige Integration in die Schule hat sich als der beste Weg erwiesen, um eine inklusiv arbeitende und gleichberechtigte Gesellschaft aufzubauen und zukünftige soziale Ausgrenzung zu vermeiden. In diesem Sinne benötigen Schulen, Aufnahmezentren und politische Entscheidungsträger dringend Strategien und Empfehlungen, wie die Kinder mit Migrationshintergrund – insbesondere neu angekommene Geflüchtete und unbegleitete Minderjährige – am besten unterstützt werden können. Da es jedoch an qualitativ hochwertigen Daten über die Integrations- und Monitoringinstrumente für Kinder mit Flucht- und Migrationsgeschichte mangelt, werden auf lokaler Ebene lediglich ad-hoc Strategien entwickelt. Die Lösungen müssen jedoch die Bedürfnisse und Erwartungen der Kinder berücksichtigen, auf ihre Stimmen hören und einen kinderfreundlichen Ansatz verfolgen
Das IMMERSE-Projekt wird die Hauptakteure der sozialen und bildungspolitischen Integration von Kindern mit Flucht- und Migrationsgeschichte ermitteln und die oben genannten Herausforderungen angehen, die auf den folgenden Säulen basieren:
In mehreren Phasen des Projekts wird die Forschung mit vulnerablen Bevölkerungsgruppen (Kinder, Migranten und Geflüchtete) sowie die Erfassung und Verarbeitung personenbezogener Daten durchgeführt. Alle Forschungsaktivitäten werden von Ethikkommissionen genehmigt und in Übereinstimmung mit den europäischen Rechtsvorschriften, einschließlich der Verordnung (EG) Nr. 45/2001, durchgeführt. Um die IMMERSE-Aktivitäten zu schützen und sicherzustellen, dass sie den ethischen Anforderungen entsprechen, wurde ein externer Ethikberater (EEA) ernannt.
In mehreren Phasen des Projekts wird die Forschung mit vulnerablen Bevölkerungsgruppen (Kinder, Migranten und Geflüchtete) sowie die Erfassung und Verarbeitung personenbezogener Daten durchgeführt. Alle Forschungsaktivitäten werden von Ethikkommissionen genehmigt und in Übereinstimmung mit den europäischen Rechtsvorschriften, einschließlich der Verordnung (EG) Nr. 45/2001, durchgeführt. Um die IMMERSE-Aktivitäten zu schützen und sicherzustellen, dass sie den ethischen Anforderungen entsprechen, wurde ein externer Ethikberater (EEA) ernannt.